Blanco

Von der Spüle zum Blickfang

Geschirr wird zwar nur noch selten von Hand abgewaschen, aber die Spüle ist nach wie vor einer der wichtigsten Arbeitsplätze in der Küche. Hier werden Speisen vorbereitet, Gemüse und Salat gewaschen, Fisch geputzt, Kochtöpfe befüllt und vieles mehr. Der Schreiner tut also bei der Küchenplanung gut daran, die Spüle nicht nur optimal zu platzieren, sondern auch in Material und Ausstattung auf die spätere Nutzung abzustimmen. Spezialisten wie der Spülen- und Armaturenhersteller Blanco helfen dabei.

von Birgit Werthebach

Als Heinrich Blanc 1925 im baden-württembergischen Oberderingen mit der Produktion von Wasserschiffen für Kohlenherde begann, war ein Wasseranschluss in der Küche noch die Ausnahme. 90 Jahre später gehört er zur Grundausstattung und das Familienunternehmen Blanco GmbH + Co KG zu den weltweit führenden Herstellern für Spülen, Küchenarmaturen und Zubehör.
In mehr als 100 Ländern steht Blanco für Qualität „made in Germany“. Zu Recht, denn die meisten Produkte werden nach wie vor in den drei süddeutschen Werken in Oberderdingen, Sulzfeld und Sinsheim hergestellt. Zwei weitere Werke in Istanbul und Toronto helfen, den internationalen Markt zu bedienen.
Lars Kreutz, Geschäftsleiter Vertrieb Deutschland, erläutert die Blanco-Qualitätsphilosophie: „Wir setzen alles daran, unseren Kunden in jedem Produktbereich die beste Material- und Verarbeitungsqualität zu bieten. Bei uns findet der Schreiner Spüle, Armatur und das passende Zubehör aus einer Hand und auf einem Niveau, das seinem eigenen hohen Anspruch entspricht. Denn bei einer hochwertigen Küche muss die Qualität einfach stimmen.“
Einen weiteren Pluspunkt für den Schreiner sieht Kreutz in der Vielzahl der mit Blanco möglichen Planungsalternativen. So gibt es die Einzelspülbecken und Spülen in den drei marktbeherrschenden Materialien Edelstahl, Silgranit und Keramik. Neun Silgranit-Farben und sieben verschiedene Keramikoberflächen machen es dem kreativen Küchenplaner leicht, die Spüle farblich auf die Möbelfronten und die Arbeitsplatte abzustimmen.
Gestaltungsakzente setzt auch das Spiel mit den unterschiedlichen Einbauarten: Flächenbündig eingebaut und damit nahtlos in die Arbeitsplatte integriert, nimmt sich die Spüle optisch zurück, insbesondere, wenn beide die gleiche Farbe haben. Die gegenteilige Wirkung erzielt ein wuchtiges Aufsatzbecken aus Keramik mit hohem Rand, beispielsweise auf einer Arbeitsplatte aus Holz. Die weitaus häufigste Einbauart liegt mittendrin: Die klassische Einbauspüle mit flachem Rand wird von oben in die Arbeitsplatte eingesetzt.
Die Küchenarmaturen werden bei Blanco in enger Abstimmung mit den Spülen entwickelt. Von der opulenten Schwanenhalsbrause in Profi-Anmutung über den mehrfarbigen Klassiker, der das Design der Spüle aufgreift, bis zur minimalistischen „Wasserleitung“ ohne sichtbare Bedienelemente steht für jede Spüle, jeden Geschmack und jede Raumsituation die passende Armatur zur Verfügung. Für den Einbau unter dem Fenster oder einem Oberschrank gibt es beispielsweise besonders niedrige oder in der Höhe verstellbare Armaturen, die sich „klein machen“, wenn das Fenster geöffnet werden soll. Der gestalterischen Fantasie des Schreiners sind also kaum Grenzen gesetzt.
Von seinen Handelspartnern wünscht sich Blanco ein partnerschaftliches Miteinander, das im Idealfall Jahrzehnte währt. Mit kompetenten Ansprechpartnern im eigenen Innendienst, qualifizierter Beratung, fairen Konditionen und Zuverlässigkeit in Lieferung, Service und technischem Kundendienst möchte das Unternehmen das Vertrauen in die Marke dauerhaft festigen. Denn, so Lars Kreutz: „Nicht zuletzt verdanken wir unseren Erfolg der über Generationen hinweg treuen Partnerschaft zu unseren Kunden, Freunden und Partnern im Handel.“