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Auf der Ambiente werden Nachhaltigkeit und fairer Handel thematisiert.
Foto: Messe Frankfurt
Ambiente

Nachhaltig und fair

Für Fairtrade und Nachhaltigkeit in Herstellung und Vertrieb setzen sich drei starke Initiativen auch auf der Ambiente vom 8. bis 12. Februar 2019 in Frankfurt ein. Damit reagiert die Messe auf das veränderte Käuferinteresse. Konkret geht es dabei um ressourcenschonende Herstellung, sozialverträgliche Produktion, Re- beziehungsweise Upcycling oder Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit. Die Ambiente fasst vorbildhafte Hersteller, die durch eine unabhängige Expertenjury ausgewählt wurden, auch dieses Jahr wieder in einem eigenen Booklet, dem Ethical Style Guide, zusammen.

Bei den Initiativen handelt es sich zum einen um Made 51, eine globale Initiative des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft. Das Ziel: geflüchtete Kunsthandwerker bei der Bewahrung von traditionellem Wissen und Fertigkeiten zu unterstützen, sie mit ihren Kenntnissen in Wertschöpfungsketten zu integrieren und ihnen so langfristige Existenzgrundlagen zu schaffen – während der Markt von einer großen Vielfalt profitiert. In der Sonderpräsentation auf Ebene 0 der Galleria werden Produkte mit kulturspezifischem Charakter und hohem kunsthandwerklichem Anspruch gezeigt.

Nicht weniger als um Existenzgrundlagen geht es auch der World Fair Trade Organization (WFTO), die mit einer Fläche im Foyer der Halle 9.1 vertreten ist. Mit über 400 Mitgliedern aus 70 Ländern, darunter 330 Fairtrade-Betriebe sowie 70 Organisationen und Netzwerke, setzt sich die globale Gemeinschaft aus sozialen Projekten, Kunsthandwerkern, Bauern und Innovatoren zusammen. Ihr erklärtes Ziel: alternative Business-Modelle, die Unrecht ein Ende setzen und Fairness fördern. Gezeigt werden Produkte aus den Bereichen Geschenke, Homeware, Fashion, Gesundheit und Lebensmittel.

Auf dem Weg vom lokalen Betrieb ohne wirtschaftliche Perspektive zum europäischen Markt mit reger Kaufbereitschaft begleitet die dritte Initiative, das Centre for the Promotion of Imports from Developing Countries (CBI), kleine, vielversprechende Hersteller aus Entwicklungsländern. CBI unterstützt Handwerksbetriebe dabei, sich zum professionellen Zulieferer zu entwickeln. Gezeigt werden in Halle 9.3, C21, unter anderem neue Kollektionen von Zulieferern aus Ägypten und Libanon. Darüber hinaus werden vier Hersteller mit Produkten aus den Bereichen Heimdekoration, Heimtextilien und Modeaccessoires vertreten sein.

www.ambiente.messefrankfurt.com